AGB

 

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR HOCHZEITSFOTOGRAFIEN, FOTOREPORTAGEN 

UND DAMIT ZUSAMMENHÄNGENDE DIENSTLEISTUNGEN

 

VERTRAGSPARTNER

Marina Huber Fotografie

Marina Huber

Thomas-Mayr-Str. 4

85567 Grafing

kontakt@marinahuberfotografie.de

www.marinahuberfotografie.de

Steuernummer - 112/ 231/ 40620

 

 

Allgemeines

1. Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle von Marina Huber Fotografie (MHF) durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen. Die AGB dienen der Regelung und Klarstellung einiger Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich im Übrigen nach dem Inhalt des einzelnen Auftrages bestimmt. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB von MHF gelten sollen. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung. Von diesen AGB abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Haben die Vertragsparteien abweichende Vereinbarungen getroffen, so gehen diese den vorliegenden AGB vor. „Fotos“ im Sinne dieser AGB sind alle von MHF hergestellten Produkte, egal in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. (Negative, gedruckte oder belichtete Papierbilder, gedruckte oder belichtete Bilder in Fotobüchern und Hochzeitsalben, digitale Bilder in Onlinegalerien oder auf sonstigen Datenträgern, Videos etc.)

2. Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass Bilder stets dem künstlerischen Gestaltungsspielraum des Auftragnehmers unterliegen. Reklamationen und / oder Mängelrügen hinsichtlich des vom Auftragnehmers ausgeübten künstlerischen Gestaltungsspielraumes, des Aufnahmeortes und der verwendeten optischen und technischen Mittel der Fotografie sind ausgeschlossen. Nachträgliche Änderungswünsche des Auftraggebers bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und Beauftragung und sind gesondert zu vergüten.

Alle Bilder werden mit Lightroom bearbeitet, Schönheitskorrekturen sind inkl.. Eine nachträglich Retusche wird in Rechnung gestellt. 

3. Es kann nicht garantiert werden, dass alle bei einer Feier anwesenden Personen fotografiert werden. Der Auftragnehmer ist aber stets bemüht dies zu erreichen, falls dies vom Auftraggeber gewünscht ist. Der Auftragnehmer wird sein Bestes geben, alle Grundelemente der Vorbereitung, Trauung, Empfang, Hochzeitsfeier und den Paar- und Gruppenfotos zu fotografieren. Dies kann jedoch nicht als Garantie gelten, dass spezifische Bilder oder Szenen aufgenommen werden.

4. Während des Paar- und Gruppenshootings sollten Gäste des Auftraggebers nicht gleichzeitig fotografieren. Die fotografierten Personen werden dadurch abgelenkt und der Auftragnehmer kann keine schönen Paar- und Gruppenfotos machen. Der Auftragnehmer gibt den Gästen des Auftraggebers Möglichkeit selber Fotos zu machen, wenn er fertig ist.

5. Der Auftragnehmer wählt die Bilder aus, die dem Auftraggeber zur Abnahme vorgelegt werden.

6. Dem Auftragnehmer und seinen Erfüllungsgehilfen (Assistenten) sind angemessene Pausen inkl. Verpflegung zu gewähren.

7. Der Auftragnehmer verpflichtet sich nicht zur dauerhaften Archivierung des Bildmaterials, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen schriftlich vereinbart werden. Originaldateien, wie RAW-Dateienverbleiben beim Auftragnehmer.

8. Trifft die Vorauszahlung nicht fristgemäß ein, ist der Fotograf (Auftragnehmer) nicht zur Durchführung des Auftrages verpflichtet.

10. Beinhaltet die Reportage ein Kennenlernshooting ist dieses vor der Hochzeit zu erfüllen. Wenn beide Parteien keine Termine finden ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet dieses durchzuführen auch NICHT nach der Hochzeit. 

 

Vertragsabschluss 

Grundlage für die Beauftragung ist das jeweilige Angebot von MHF, in dem alle vereinbarten Leistungen sowie die Vergütung festgeschrieben werden. Diese Angebote von MHF sind unverbindlich und haben eine Gültigkeit von maximal 10 Tagen. Die Beauftragung kommt, nach Erhalt einer Auftragsbestätigung, erst mit der Überweisung einer Terminreservierungsgebühr in Höhe von 30% der Gesamtsumme zustande.

 

Urheberrechte

1. Dem Auftragnehmer steht das Urheberrecht an den Bildern nach Maßgabe des Urheberrechts zu.

2. Der Auftraggeber erwirbt an den Bildern Nutzungsrechte für den nichtkommerziellen Gebrauch. Das Recht der Vervielfältigung und der Weitergabe an Dritte wird für nichtkommerzielle Zwecke eingeräumt. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht gestattet und erfordert eine schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers. Eigentumsrechte werden nicht übertragen. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des Honorars an den Auftraggeber über.

3. Der Auftragnehmer darf die Bilder im Rahmen seiner Eigenwerbung und publizistisch zur Illustration verwenden ( z.B. für Ausstellungen, Messen, Homepage, Blog, Fachmagazine für Fotografen oder Hochzeiten etc ).

 

Reisekosten

1. Übersteigt die An- und Abreise des Auftragnehmers den zuvor vereinbarten Umfang oder wurde keine anders lautende schriftliche Vereinbarung getroffen, werden folgende Reisekosten berechnet: 0,50 €. Bei Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug, sowie bei erforderlicher Übernachtung werden die tatsächlich entstandenen Kosten oder Spesen ( gegen Beleg ) in Rechnung gestellt. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf die Wahl eines bestimmten Verkehrsmittels für die An- und Abreise oder Wahl eines bestimmten Hotels für die Übernachtung.

 

Honorare

1. Das Honorar für den Auftrag entspricht der im Gesamtbetrag aufgeführten Summe. Das vereinbarte Honorar des Auftragnehmers ist mit Übergabe der Bilder, jedoch spätestens 2 Wochen danach in bar oder per Überweisung fällig. Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, Rechnungen ggf. auch per E-Mail zu erhalten.

2. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Der Auftragnehmer behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.

3. Für eine spontane Verlängerung der Aufnahmeproduktionen auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers, wird ein Honorar von 250€ für jede angefangene Verlängerungsstunde berechnet, insofern hierzu keine andere schriftliche Vereinbarung vor Auftragsbeginn getroffen wurde.

4. Tritt der Auftraggeber vor dem vereinbarten Termin vom Vertrag zurück, so ist ein Honorars als Ausfallhonorar siehe Widerspruch und Stornierung an den Auftragnehmer zu zahlen.

Gesetzliche Rücktrittsrechte bleiben von dieser Regelung unberührt. Bereits geleistete Terminreservierungspauschalen werden bei Vertragsrücktritt oder Nichteinhalten des Termins (z.B. abgesagte Hochzeit) nicht erstattet.

 

Haftung

1. Gegen den Auftragnehmer gerichtete Schadensersatzansprüche aus Verzug, Unmöglichkeit der Leistungen, Verletzung von gesetzlichen und / oder vertraglichen Neben- und Schutzpflichten bei Vertragsabschluss sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht durch vorsätzliches Verhalten des Auftragnehmers oder seiner Erfüllungsgehilfen verursacht worden ist. Die Organisation, Vergabe und Ausführung von Aufträgen geschieht mit sorgfältiger Planung. Sollte jedoch aufgrund besonderer Umstände, wie z.B. plötzlicher Krankheit ( auch von Familienangehörigen des Auftragnehmers ), Verkehrsunfall, Umwelteinflüsse, Verkehrsstörungen etc. der Auftragnehmer zu dem vereinbarten Fototermin nicht erscheinen können, wird keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden, Verluste oder Folgen übernommen. Sollte es aufgrund höherer Gewalt zum Ausfall des Auftragnehmers kommen, bemüht sich dieser ( soweit erwünscht ) um einen Ersatzfotografen, der auf eigene Rechnung Leistungen erbringt. Eventuelle Mehrkosten des beauftragten Ersatzfotografen gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Bereits geleistete Vorauszahlungen werden zurückerstattet wenn der Auftragnehmer den Fototermin nicht wahrnehmen kann.

 

Widerspruch und Stornierung 

1. Der Auftraggeber kann die zustande gekommene Beauftragung ohne Nennung von Gründen innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Hierfür reicht eine formlose schriftliche Mitteilung per E-Mail. Als Vertragsbeginn gilt das Datum des Geldeingangs der Terminreservierungsgebühr bei MHF. Tritt der Auftraggeber mit Einverständnis von MHF nach Ablauf der Widerspruchsfrist und vor dem vereinbarten Fototermin vom Vertrag zurück, wird dem Auftraggeber ein Anteil der vereinbarten Summe in Rechnung gestellt. Bei Stornierung des Vertrages bis 8 Monate vor dem Termin behält sich MHF die bereits geleistete Terminreservierungsgebühr ein. Bei Stornierung 8 bis 4 Monate vor dem Termin stellt MHF 50% der Gesamtsumme (abzüglich der bereits geleisteten Anzahlung) in Rechnung. Storniert der Auftraggeber den Vertrag 4 bis 1 Monate vor dem Termin stellt MHF 75% der Gesamtsumme (abzüglich der bereits geleisteten Anzahlung) in Rechnung. Bei Stornierung 1 Monat oder weniger vor dem Termin stellt MHF 100% der Gesamtsumme in Rechnung.

 

Nebenpflichten

1. Der Auftraggeber versichert, dass er an allen, dem Auftragnehmer übergebenen Vorlagen das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht, sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Persönlichkeiten zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf Verletzung dieser Rechte beruhen, trägt der Auftraggeber.

 

Datenschutz

1. Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

 

Sonstiges 

Es gilt ausschließlich deutsches Recht, bei Lieferungen unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Dies gilt auch bei Tätigkeiten und Publikationen im Ausland. Mündliche Nebenabreden sind nicht wirksam. Jegliche vertragsändernden oder -ergänzenden Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für dieses Schriftformerfordernis. Bei Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages bzw. dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bleiben die übrigen Klauseln weiterhin wirksam. Leistungs- und Erfüllungsort ist, soweit gesetzlich zulässig, Ebersberg. Soweit gesetzlich zulässig, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus den vertraglichen Beziehungen ebenfalls Ebersberg.

 

 

Corona Regelungen

 

Fall 1: Behördliches Verbot: Ihr sagt Eure Hochzeit ab und verlegt das Datum

Ihr seid von einem Behördlichen Verbot (dürft nicht feiern) betroffen und ihr könnt an eurem ursprünglichen Datum nicht mehr heiraten, möchtet die Hochzeit aber auf jeden Fall an einem anderen Tag nachholen. In diesem Fall suchen wir GEMEINSAM einen neuen Termin, an dem beide Parteien Zeit haben. Die Anzahlung wird bei der Schlussrechnung abgezogen. 

Vorausgesetzt Euer Datum steht schon fest und ich habe keine Zeit mehr (verschieben auf unbestimmte Zeit (2022-... 2022 gebe ich aktuell noch keine Termine frei) setze ich einer Absage gleich. 

Sollte ich keine Zeit mehr haben siehe Fall 2. 

Bereits erbrachte Leistungen werden in Rechnung gestellt: 

Wedding Guide: 50€

Bereits geleistetes Shooting: individuell

Beratungsgespräche: 50€

E-Mail-Verkehr: 50€

 

Tipp: 

Vielleicht sind auch die Tage vor einem Feiertag, oder generell Freitage ein mögliches neues Datum für Eure Hochzeit in 2021, wenn kein Samstag mehr verfügbar sein sollte. Oder Ihr macht es Euch kuschelig und feiert eine romantische Winterhochzeit? Ihr seid nicht so die Partymenschen und wollt lieber ein stilvolles Dinner, statt wilder Party?

Wie wäre es mit einer Sonntagshochzeit? (Oder sogar werktags..?) 

 

Fall 2: Ihr habt die Hochzeit auf einen Tag verschoben, an dem ich keine Zeit mehr habe

Ihr seid schon einen Schritt weiter, habt die Hochzeit bereits verschoben, aber ich bin leider bereits gebucht. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass ihr euch in diesem Fall nach einem neuen Fotografen umseht. Dies gilt aber als Stornierung des Auftrages. Basierend auf meinen AGB werde ich euch einen Teil der Gesamtsumme in Rechnung stellen.

Stand jetzt: Die Hochzeiten dürfen statt finden (in manchen Landkreisen nur bis 50 Personen). Daher rate ich Euch, abzuwarten.  

 

Fall 3: Ihr sagt die Hochzeit ab, obwohl ihr feiern dürft

AGBs treten in Kraft

Ihr entscheidet euch die Hochzeit an dem ursprünglichen Datum nicht stattfinden zu lassen, obwohl gefeiert werden darf. Dies wäre total schade, macht euch darüber bitte nochmal Gedanken, falls ihr das in Erwägung ziehen solltet.

Solltet ihr euch sicher sein, dass ihr die Hochzeit verschieben/garnicht mehr feiern möchtet, gilt das als Stornierung meines Auftrages. Basierend auf meinen AGB werde ich euch einen Teil der Gesamtsumme in Rechnung stellen.

Bitte versteht, dass ich von meinen Aufträgen meinen Lebensunterhalt finanziere und in so einem Fall nach meinen AGB handeln muss, um bereits geleistete Arbeiten (Emailkorrespondenz, Kennenlerntreffen, Telefonate, etc.) sowie mein Verdienstausfall zu kompensieren.

 

Natürlich könnt ihr auch nichts für die aktuelle Situation, deshalb möchte ich euch im Fall der Stornierung mit einem Shooting-Gutschein entgegenkommen.

- Absage 8-12 Monate vor Termin: 30% (=Anzahlung)

- Absage 8-4 Monate vor Termin: 50% (abzgl. Anzahlung)

- Absage 4-1 Monate vor Termin:  75% (abzgl. Anzahlung)

- Absage 1 Woche vor Termin: 100% (abzgl. Anzahlung) 

 

Fall 4: Neue Personenbeschränkungen / Hygienemaßnahmen für private Feiern

(Bsp: von 100 auf 50 pax) 

Wenn ihr den Termin in die Hauptsaison verlegen wollt / nicht mehr feiern wollt / wir keinen Termin finden / wenn ihr einen anderen Fotografen buchen wollt:

75% Ausfallgebühr: Ich übernehme 25% aus Kulanz, 50% Ausfallgebühr, die das Brautpaar tragen muss. Gutschein on top: 45 Minuten Paar- oder Familienshooting.

Termin in der Nebensaison: Anzahlung wird einbehalten nochmal neu buchen.

Empfehlung: kleinere Feier / Gartenfeier / Gäste aufteilen / An zwei Tagen feiern 

 

Fall 5: Veranstalter sagt ab, obwohl kein behördliches Verbot besteht 

Ihr möchtet aber feiern, aber Eure Location sagt Euch ab:

Siehe Fall 3 – Rechnung an Veranstalter weiterleiten

 

Fall 6: Ihr verschiebt erneut / zum zweiten Mal

- behördliches Verbot: siehe Fall 1

- ihr dürft feiern, Absage ist eine persönliche Entscheidung = AGBs treten in Kraft / siehe Fall 3